24052013

- - - - - - - - - - - - - - - - - - If Heaven Was Made of Fabric - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -



Es gibt Leute, die schmökern stundenlang in ihrer Lieblingsbücherei. Der Geruch des alten, durch viele Hände gegangenen Papieres spricht dabei nicht nur olfaktorisch, sondern auch emotional an. Zwar bin ich auch ein Bibliotheksmensch, aber im Stoffladen meines Vertrauens kann ich mich schon einmal für 2 Stunden verlieren.

Und ganz nach dem Motto "Ich hab Nix zum Anziehn'!" – was natürlich keineswegs stimmt
– lauf ich gerne durch die Massen an Stoffen und such mir was für ein neues Oberteil oder Kleidchen. Dieses mal hab ich mich für diese 3 Stoffe und noch ein wenig Spitze für mein grün-elfenbein-gestreiftes Kleid (zu sehen im Wien-Post), weil das manchmal über den Po rutscht. Und weil ich für diese Schmach zu prüde bin, wird es verlängert.





Meine Vorliebe für Punkte und Streifen kam natürlich nicht zu kurz! Der Mintstoff hat ein Blumenmuster, sehr geometrisch aufgetragen. Ich fand es irgendwie witzig, außerdem sieht man solche Prints nun sehr oft in den Läden. Der Getupfte wird entweder zu einem Kleid, oder ich versuche mich mal wieder an etwas Schwierigerem (die Nähnadeln schreien schon um Hilfe). Eine Bluse wär auch ganz schön daraus. Der Gestreifte wird auch ein Oberteil – ich brauche nämlich dringend schlichte Teile mit coolen Mustern, die ich zu meinen Hosen und Röcken kombinieren kann.

Hier seht ihr noch mein momentanes Projekt kurz skizziert: Ein Kleid für die Dubai-Reise meiner Mutter. Schultern und Knie bedeckt, in einem sandigen Mintgrün, Raffungen an den Schultern und zu tragen mit Taillengürtel.





Wie Coco Chanel schon sagte:

“Simplicity is the keynote of all true elegance.” 

Diesem Motto bleibe ich auch bei meinen Entwürfen treu. Zum Einen, weil ich die Schneiderkunst (leider) nie richtig erlernt habe und weil mir bei schwierigen Schnitten der Geduldsfaden reißt. Auch das Endergebnis war nie wirklich zufriedenstellend, wohingegen mir die einfachen Projekte immer sehr viel Freude machen! 

 Letzten Sommer schneiderte ich mir ein Midi-Dress – natürlich im Streifenlook. Auch diesem Sommer darf es mich wieder erfreuen :)

Sind unter euch auch ein paar SchneiderInnen? Wie steht ihr generell zu selbstgemachter Kleidung?

Kommentare:

  1. hihi, ich hab dort am strand sogar übernachtet :)

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  2. Erst einmal mir gefällt Dein Blog. Ich komme quasi aus einer Schneiderdynastie. Meine Schwester und ich habe es quasi im Blut und von unserer Mutter das Gen geerbt. Obwohl sie selber keine gelernte Schneiderin ist. Aber ihrer Mutter, also meine Oma, war es und der Schwiegermutter, meine Uroma, war auch eine Schneiderin und deren Schwiegervater, der somit mein Ururgroßvater war, der war sogar Schneidermeister.
    Ich liebe selbstgenähte und gestrickte Mode, weil sie einfach einmalig ist. Schon als Kind hat uns unsere Mutter in selbstgenähtes gesteckt und solangsam kommen meine Schwester und ich auch dahin. Leider fehlt mir im Moment die Zeit für große Projekte. Deshalb nähe im Moment nur kleine Sache.
    Mir gefällt Dein Kleid. Schonalleine weil eine der beiden Farben meine Lieblingsfarbe ist.
    LG Sanni

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